(1) Nennen Sie 3 Behörden, mit denen man im Zuge einer Einreichung in Wien zu tun?
— MA 37 Baupolizei;
MA 19 Architektur und Stadtgestaltung
MA 21 Stadtteilplanung und Flächennutzung

(2) Nennen Sie die 4 Gruppen für Flächenwidmungen
— Grünland
Verkehrsbänder
Bauland
Sondergebiete

(3) Nennen Sie 4 Beispiele für Inhalte von Bebauungsplänen
— Die Widmungen der Grundflächen und die darüber- oder darunterliegenden Räume;
Die Fluchtlinien;
Die Bauklassen und Bauweisen, die Strukturen (Bauland mit Ausnahme der Gartensiedlungsgebiete und der Industriegebiete)
Schutzzonen, Wohnzonen, Geschäftsstraßen, Einkaufszentren

(4) Nennen und zeichnen Sie 2 Beispiele für Fluchtlinien
— Baulinien
Baufluchtlinien
Verkehrsfluchtlinie

(5) Was bedeuten die Buchstaben und Zahlen:
—- a) W I 5m gr – Wohngebiete Bauklasse I; nicht höher 5m Gruppenbauweise
– b) W III 13m ogk – Wohngebiete – Bauklasse III; 13m offene Bauweise
– c) GB BG I o -Gemischte Baugebiete- Betriebsbaugebiet – Bauklasse I; offene Bauweise
– d) GB GV II g – Gemischte Baugebiet – Geschäftsviertel – Bauklasse II; geschlossene Bauweise.
– e) Ekl – Kleingartengebiete
– f) Eklw – Kleingartengebiete für ganzjähriges Wohnen

6) Was bedeutet die Bezeichnung „GV“:
— Geschäftsviertel

(7) Schutzzone: Einfluss auf Projektentwicklung:
— Man muss hierbei auf das örtliche Stadtbild und auf das äußere Erscheinungsbild achten. Diesbezüglich muss man sich mit den Behörden abstimmen.

(8) Was versteht man unter Bekanntgabe der Bebauungsbestimmungen:
— Bei der Behörde kann für eine bestimmte Liegenschaft von Eigentümer (jedem Miteigentümer) denen ein Baurecht zusteht, eine Bekanntgabe der Bebauungsbestimmungen beantragt werden.
– Die Bekanntgabe gilt für die Dauer von 18 Monaten ab Ausstellungsdatum.

(9) Für welche Bauvorhaben brauchen Sie eine Baubewilligung:
— 1. Neu-, Zu- und Umbauten.
– 2. Die Errichtung aller sonstigen Bauwerke über und unter der Erde
– 3. Änderungen oder Instandsetzungen von Bauwerken
– 4. Der Abbruch von Bauwerken in Schutzzonen und Gebieten mit Bausperre, sowie der Abbruch von Gebäuden die vor dem 01.01.1945 errichtet wurden (§62a)
– 5. Änderungen an den Gebäuden in Schutzzonen, die die äußere Gestaltung, den Charakter oder den Stil eines Gebäudes beeinflussen
– 6. Veränderungen oder Beseitigungen von dem örtlichen Stadtbild eines Gebäudes beeinflussen /in Schutzzonen
– 7. Die Veränderung der Höhenlage einer Grundfläche,
– 8. Die Anbringung von Photovoltaikanlagen an Gebäuden mit einem Fluchtniveau von mehr als 11m

(10) Für welche Bauvorhaben genügt eine Bauanzeige:
— 1. Einbau oder die Abänderung von Badezimmern und Sanitäranlagen
2. Loggienverglasungen
3. Den Austausch von Fenstern und Fenstertüren in Schutzzonen bei Gebäuden die vor dem 1.1.45 errichtet wurden
4. Alle sonstigen Änderungen und Instandsetzungen von Bauwerken, die keine wesentliche Änderungen der äußeren Gestaltung des Bauwerkes bewirkten

(11) Welche Bauvorhaben sind bewilligungsfrei:
— Bauvorhaben die nicht unter § 60, 61 und 62 fallen
– Abbrüche von Bauwerken, die nicht einer Bewilligungspflicht gem. §60 Abs. 1 unterliegen
– Badehütten
– Garten,- Ger.te,- Werkzeughütten u. dgl. mit Grundfl.che > 12 m. u. Gebäudehöhe > 2,50m
– Verkaufsstände (z.B. Würstelstände) u. dgl. mit Grundfl.che > 12 m. u. Gebäudehöhe > 2,80m
– Flugdächer mit bebauter Fl.che > 25 m. u. H.he > 2,50m
– Hauskanäle, Senkgruben u. Hauskläranlagen
– Einfriedungen bis H 2,50 m, wenn nicht an .ffentl. Verkehrs- o. Grundfl.chen u. Friedhöfe angrenzend
– Schwimmbecken mit mind. 3m von Nachbargrenze, max. 60 m. Volumen u. Beckenoberkante > 1,50m
– Stützmauern, soweit erforderlich
– Antennen-, Funk-, Solaranlagen au.erhalb vom Grünland, Schutzzonen, Bausperrgebiete
– nachtr.gliche Anbringung einer W.rmed.mmung an nicht gegliederten Fassaden u. D.chern
– Au.enjalousien, Markisen u. dgl. au.erhalb von Gebieten mit Bausperre u. Schutzzonen
– Fensteraustausch wenn es nicht unter Åò 62 Abs.1 Z 3 f.llt

(12) Welche Gebäude dürfen Sie nicht ohne weiteres abreißen:
— Der Abbruch von Bauwerken in Schutzzonen und Gebieten mit Bausperren, sowie der Abbruch von Gebäuden, die vor dem 1.1.45 errichten wurden.

(13) Welche Unterlagen muss der Bauwerber der Behörde vorlegen:
— Baupläne, 3-fach
– Zustimmung Eigentümer/Miteigentümer
– Nachweis Stellplatzverpflichtung
– Bestätigung des barrierefreien Planens u. Bauens
– statische Vorbemessung inkl. Fundierungskonzept ODER ggfs. statisches Geringfügigkeitsgutachten
– Nachweis der Wasserverfügbarkeit zur Brandbek.mpfung
– ggfs. Bauplatzbewilligung
– ggfs. Energieausweis
– ggfs. Schallschutznachweis
– ggfs. Nachweis hocheffizienter Heizsysteme
– ggfs. Versickerungsnachweis für Regenwasser
– Für bessere Beurteilung zusätzl. Unterlagen wie 3D-Bilder, Baubeschreibungen u. dgl.
– Bei Neubauten ab BK II: Gestaltungskonzept für die gärtnerisch auszugestaltenden Flächen

(14) Was müssen Einreichplänen enthalten:
— ein Bauansuchen
– die Baupläne in dreifacher Ausführung
– eine aktuelle Grundbuchabschrift
– eine Grundbuchzustimmung
– ein Energieausweis
– ein Kanalanschlussbescheid
– statische Vorbemessungen
– ein Nachweis über eine Stellplatzverpflichtung sowie ein Gestaltungskonzept für die Außenanlagen
– Inkl. Baubeschreibung. Auch diese wird in dreifacher Ausführung erstellt und umfasst die Grundgröße, die Nutzfläche, die Bauausführung und den Verwendungszweck.

(15) Erläutern Sie das Prinzip des vereinfachten Baubewilligungsverfahrens:
— Vereinfachtes Baubewilligungsverfahren nach § 70a = schnellste Weg zum Baubeginn, falls Bauanzeige nicht genügt o. das Verfahren nach § 70b nicht zur Anwendung kommt.
Ein externer Ziviltechniker bestätigt Richtigkeit der Pläne > wenn Voraussetzungen nicht erfüllt sind, muss Bauwerber innerhalb von 1 Monat informiert werden > dann geht es weiter zur MA37.
Vorteil: schneller + es gibt keine Bauverhandlung!

(16) Wann darf mit dem Bau begonnen werden:
— BV gem. § 70a > 1 Monat nach Einreichung
– BV gem. § 70b > n. Vorlage aller Unterlagen u. Bauanzeige (MA37> 3 Mo. Einspruchsfrist!)
– BV gem. § 62 (Bauanzeige) > wenn keine Schutzzone + stat. Vorbemessung nötig, unmittelbar n. Vorlage aller Unterlagen u. Bauanzeige, ansonsten 1 Mo. (MA37 > 6 Wo. Einspruchsfrist)
– BV gem. § 70 > mit Erhalt eines positiven Baubewilligungsbescheides

(17) Gültigkeitsdauer von Baubewilligungen:
— a. Baubewilligungen gem. §70, §70a, §70b u. §62 > 4 Jahre ab Rechtskraft
– b. Baubewilligungen gem. §71 > 2 Jahre ab Rechtskraft

(18) Nennen Sie die Bauklassen und die jeweilige maximale Gebäudehöhe:
— Bauklasse I mind. 2,5m höchstens 9m
– Bauklasse II mind. 2,5m höchstens 12m
– Bauklasse III mind. 9m höchstens 16m
– Bauklasse IV mind. 12m höchstens 21m
– Bauklasse V mind. 16m höchstens 26m
– Bauklasse VI mind. 26m

(19) Wie hoch darf man bauen: Bauklasse IV, eingeschränkt auf 20m, Straßenbreite 15,17m:
— 19,17m weil in BK IV ab 15m gilt Straßenbreite +4m (15,17m + 4m)

(20) Wie hoch darf man bauen: Bauklasse IV, Straßenbreite 15,17m, Schutzzone:
— 21,0m weil Strassenbreite hat keinen Einfluss in der Schutzzone

(21) Wieviel Prozent der Bauplatzfläche bzw. wieviel Quadratmeter maximal in der Bauklasse 1 bzw. 2 darf das Ausmaß der bebauten Fläche bei offener bzw. bei gekuppelter Bauweise maximal betragen (3)
– Nicht mehr als ein Drittel der Bauplatzfläche
– Bauklasse I max 470m2
– Bauklasse II max 700 m2

(22) Wie berechnet man das Ausmaß der Fläche, die unversiegelt bleiben muss:
— Mind. 10% der Bauplatzfl.che, die 500m2 übersteigt (gilt nicht, wenn frei zu haltende Fl.che kleiner 10m.)

(23) Wie berechnet man die Gebäudehöhe eines freistehenden Gebäudes in Hanglage:
— Berechnet sich aus mittlerer Gebäudehöhe = Summe der Fassadenflächen : Gebäudeumfang > Zeichnerische Ermittlung durch Erstellung von Grundriss u. Fassadenabwicklung

(24) Wie viel Erker und Balkone dürfen meistens an der Hoffassade errichtet werden:
— Balkone – max. 50% der Gebäudefront (Abstand zum Nachbarn min. 3m)
– Erker – max. 1/3 der Gebäudefront (Abstand zum Nachbarn min. 3m)

(25) Was ist ein Fluchtweg:
— Fluchtwege sind Wege, die den Benützern eines Bauwerkes im Gefahrenfall grundsätzlich ohne fremde Hilfe das Erreichen eines sicheren Ortes des angrenzenden Geländes im Freien – in der Regel eine Verkehrsfläche – ermöglichen.

(26) Unterschied zwischen Haupt- und Nebengeschoß:
— Hauptgeschoße sind Geschoße, deren Fußbodenfläche mind. zu 50% ihres Umfanges über dem Gelände liegt (EG) + die mit keinem Raumteil innerhalb des Dachumrisses liegen (Stockwerke bis DG).
– Nebengeschoße sind Geschoße, die unter dem EG (=KG) u. über dem letzten Hauptgescho. liegen (=DG)

(27) Welche Gebäude müssen nicht barrierefrei sein:
— Wohngebäuden mit nur einer Wohnung
– Wohngebäude (höchstens 7,50 m) die nicht mehr als 2 Wohnungen enthalten – für Betriebs – oder Geschäftszwecke höchstens ein Geschoß in Anspruch genommen wird
– Reihenhäuser
– Kleigartenhäusern und Kleingartenwohnhäusern

(28) Mindestanforderung an eine neue Wohnung:
— Mind. 30m2; eine WC und ein Bad; Bei Wohnungen mit mehr als 2 Aufenthaltsräumen muss mind. eine WC in einem separaten Raum untergebracht werden.

(29) Mindestanforderung an neue Wohngebäude:
— Grundsätzlich bei Errichtung von Wohngebäuden > Fahrrad-/Kinderwagenraum (1 Fahrrad pro 30m. W-NFL) Allgemeine Teile u. Gemeinschaftsr.ume müssen vom Hauseingang barrierefrei benützbar sein / > Zug.nglichkeit Kinderwagenraum vom Geb.udeinneren / Fahrradr.ume zumind. Witterungsschutz
– Bei mehr als 15 WE > mind. 1 Kleinkindspielplatz in Sicht- u. Rufweite / mehr als 50 WE > zus.tzlicher Kinder-u. Jugendspielplatz mind. 500m.

(30) Was muss während der Bauführung vom Prüfingenieur überprüft werden:
— Überprüfung s.mtlicher Nachweise der Erreichung der erforderlichen Zuverlässigkeit der Tragwerke (wie Untergrund, Fundamente, Träger, etc.)
– Überprüfung der konsensgemäßen u. den Bauvorschriften entspr. Rohbau-Herstellung u. Bauführung

(31) Was muss vor Benützung eines Bauwerkes erstattet werden:
– Fertigstellungsanzeige, inkl. aller relevanten Beilagen, Nachweise u. Gutachten

(32) Was versteht man unter dem Bauwerksbuch:
— Der Eigentümer eines Gebäudes ist verpflichtet ein Bauwerksbuch zu erstellen für die Bauteile, von denen bei Verschlechterung ihres Zustandes eine Gefährdung des Lebens oder Gesundheit von Menschen ausgehen kann (Tragewerke, Fassaden, Dächer, Geländer und Brüstungen) – fristgerecht vorgesehen Überprüfung zu vornehme zu lassen.
Der Eigentümer eines Geb.udes ist verpflichtet, ein Bauwerksbuch zu erstellen, aufzubewahren u. die vorgesehenen .berprüfungen fristgerecht vornehmen zu lassen!

(33) Wer ist Nachbar im Baubewilligungsverfahren:
— Im Bauland: Eigentümer angrenzender Liegenschaften oder durch eine max. 6m breiten Fahne o. durch eine max. 20m breite öffentliche Verkehrsfläche getrennt.

(34) Was sind subjektiv-öffentliche Nachbarrechte:
— wenn folgende Rechte betroffen sind bzw. nicht den Bauvorschriften entsprechen:
– Abstände/Abstandsflächen
– Gebäudehöhen
– flächenmäßige Aus- nützbarkeit
– Fluchtlinien
– Schutz vor Immissionen
– Berechtigung zu Emissionen

(35) Wie funktioniert die zweite Instanz bei Bauverfahren:
— Beschwerde an das VwG in Wien (4 Wo.) /
– Berufung an Beh.rde 2. Instanz in N. (2 Wo.)

(36) Was ist die Idee der OIB-Richtlinien:
— dienen der Harmonisierung der bautechnischen Vorschriften in Österreich.

(37) Wie kann man den vertikalen Brandüberschlag verhindern:
— durch mind. 1,20m vertikaler Abstand übereinanderliegender Fenster oder
– durch mind. 0,80m horizontal auskragende Bauteile (z.B. Balkon)

(38) Was muss in allen Aufenthaltsräumen an der Decke montiert werden:
— Rauchwarnmelder

(39) Über welche sanitären Einrichtungen muss eine Wohnung laut OIB verfügen:
— Eine Toilette, ein Waschbecken und eine Dusche oder Badewanne

(40) Was versteht man unter freiem Lichteinfall gemäß OIB:
— Bei Aufenthaltsräumen muss es einer freier Lichteinfall gewährleitet sein. Lichteinfallswinkel von 45 Grad zur Horizontalen, gemessen von der Fassadenflucht. Darf nicht mehr als 30 Grad verschwenkt werden.

(41) Mindestraumhöhe in Aufenthaltsräumen:
— Mind. 2,5m /bei Gebäuden von nicht mehr als 3 Wng. 2,40 und Reihenhäusern

(42) Mindestraumhöhe in Aufenthaltsräumen in Dachgeschoßen:
— Bei mind. 50% der Fu.bodenfl.che muss gesetzliche Mindestraumh.he eingehalten werden. Fußbodenfl.chen kleiner 1,50 m Raumh.he bleiben unberücksichtigt!

(43) Wie steil dürfen Rampen für Kraftfahrzeuge im Neubau sein:
— max. 15% von nicht überdeckten Rampen
– max. 18% von überdeckten o. beheizten Rampen
– max. 5% im Bereich von 5,00 m ab .ffentl. Verkehrsfl.che

(44) Wie groß muss ein Personenaufzug sein:
— Breite: mind. 1,10 m / Tiefe: mind. 1,40m > Tür ist an Schmalseite anzuordnen!
– 1,50m x 1,50m für Aufzüge mit Übereckbeladung

(45) Wie breit, lang und hoch müssen KFZ-Stellplätze mindestens sein:
— 2,5 m x 5 m 2,1h

(46) Wie hoch bzw. tief dürfen bzw. müssen Stufen bei Haupttreppen sein:
— Hoch 18 cm tief 27

(47) Wie hoch müssen Absturzsicherungen bei Balkonen sein:
— 1,00m bis 12 m Absturzhöhe
– 1,10m ab 12 m Absturzhöhe

(48) Welche Arten von Schallschutz sind in der OIB 5 geregelt:
— Schallschutz von Außenbauteilen
-Luftschallschutz innerhalb von Gebäuden
– Luftschallschutz von Türen innerhalb von Gebäuden
– Trittschallschutz in Gebäuden
– Schalltechnische Anforderungen an haustechnische Anlagen

(49) Welchen HWB- bzw. fGEE-Wert darf ein Neubau seit 1.1.2017 maximal erreichen:
— HWBmax (=Heizwärmebedarf): 47,6 [kWh/m2/a]
– fGEE (=Gesamtenergieeffizienzfaktor): 0,85

(50) Welche Luftwechselrate darf die Gebäudehülle im Neubaufall nicht überschreiten:
— Die Luftwechselrate n50 darf Wert 3 pro Stunde nicht überschreiten / bei mechanisch betriebener

Lüftungsanlage darf Wert 1,5 pro Stunde nicht überschritten werden

(51) Welche Energieklassen im Energieausweis für Gebäude kennen Sie
— A++; A+, A, B, C, D, E, F, G

(52) Wie groß dürfen Kleingartenwohnhäuser für ganzjähriges Wohnen gebaut werden:
— max 50 m2

(53) Was ist eine Stellplatzverpflichtung und wie kann sie erfüllt werden:
— Bei Neu- und Zubauten sowie Änderungen der Raumwidmung- o. einteilung entsteht eine Verpflichtung zur Herstellung von Stellplätzen – nur in Wien (> Wiener Garagengesetz!)
Kann entweder durch Schaffung von Pflichtstellplätzen auf Bauplatz bzw. bis im Umkreis von max. 500m o. als Ausgleichsabgabe an die Stadt Wien erfüllt werden!

(54) Wie viele Stellplätze müssen bei einem neu gebauten Wohngebäude bzw. bei einem Bürogebäude geschaffen werden:
— Wohngebäude: 1 Stellplatz für je 100 m2 Wohnnutzfläche
– Bürogebäude: 1 Stellplatz für je 100 m2 Aufenthaltsraum

(55) Welche Gebäude stehen kraft gesetzlicher Vermutung automatisch unter Denkmalschutz:
— Gebäude, die von geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Bedeutung sind und deren Erhalt im öffentlichen Interesse liegt.

(56) Zeichnen Sie das Zeichen der Haager Konvention:
— The 1954 Hague Convention weiss-blau-schwarz

(57) Was sind Archivalien:
— Schrift-, Bild-, Video- oder Tonmaterial welches von geschichtlicher oder kultureller Bedeutung für die Erforschung und das Verst.ndnis der Geschichte und Gegenwart in politischer, wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Hinsicht.

(58) Was versteht man unter Anheimfall von Kulturgut:
— Wenn ein Kulturgut aufgefunden wird, dessen Eigentümer unbekannt ist, fällt dieser Gegenstand mit der Auffindung dem Bund anheim. (Es sei denn, es kommen die Bestimmungen des Eigentumserwerbs durch Fund zum Tragen.